der dritte Anlauf

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Neuer Beitragvon Gerald E. » Di 27. Okt 2015, 17:11

Gerald E.
 
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Re: der dritte Anlauf

Neuer Beitragvon Gerald E. » Sa 7. Nov 2015, 15:44

Das Verfahren beginnt schon jetzt zu einer Farce zu werden.
Mit Beschluss v. 04.11.2015 wird der VKH-Antrag zurückgewiesen:

Frau Richterin hat geschrieben:Gründe
Die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreichende Aussicht auf Erfolg, §§ 114 ZPO i.V.m. 76 Abs. 1 FamFG.
Ein Anspruch auf Abänderung einer bereits bestehenden gerichtlichen Entscheidung zum Sorgerecht kann sich allenfalls aus § 1696 BGB ergeben. Danach kann eine Entscheidung zum Sorgerecht abgeändert werden, wenn dies aus triftigen, das Wohl des Kindes nachhaltig berührenden Grüden angezeigt ist. Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt.

Der Kindesvater weist in seiner Antragsschrift darauf hin, dass die Familienverhältnisse gerichtsbekannt seien. Die Familie ist dem Familiengerichtgericht Tecklenburg tatsächlich aus zahlreichen vorherigen Verfahren bekannt.
Die Erkenntnisse aus den vorherigen Verfahren bieten nicht die Möglichkeit, das gemeinsame Sorgerecht [...] nach § 1626a Abs. 2 BGB einzurichten.
Im Übrigen hat der Antragsteller nicht vorgetragen, dass sich die bestehenden Verhältnisse geändert hätten. Bereits aus diesem Gesichtspunkt erscheint eine Abänderung der bestehenden Sorgerechtsentscheidung nicht möglich.

es folgt die Rechtsbehelfbelehrung (diesmal korrekt!].

Dumm gelaufen?
Oder wieder nur -wie ja schon vor einem Jahr ähnlich im Umgangsrechtsabänderungsverfahren geschehen- eine 'obrigkeitliche' Trotzreaktion gegen das Kindeswohl?

Ich habe die Beschwerde schon fertig:

Beschwerde

OLG Beschluss
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Re: der dritte Anlauf

Neuer Beitragvon SvenL. » So 8. Nov 2015, 23:27

Klar ist das eine Trotzreaktion.

Ich beantrage erst gar keine Verfahrenskostenhilfe über die Kosten unterhalte ich mich erst nach Herausgabe des Kindes. Und glaube mir Gerald meine Richterin die schon auf der BlackList ihren Platz zu recht eingenommen hat ist sehr begriffsstutzig.
Die können von mir fordern was sie wollen. KEIN KIND KEIN GELD.
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Re: der dritte Anlauf

Neuer Beitragvon Gerald E. » Mo 9. Nov 2015, 01:11

SvenL. hat geschrieben:KEIN KIND KEIN GELD

Recht so!
Kein Sorgerecht - Kein Unterhalt!
Basta.

Väter sind keine Zahlesel, die mit ihrem Geld Kindeswohlfrevel oder sonstige kindeswohlkriminelle Handlungen der parasitären "Helfer" unterstützen.

Diese familiengerichtlichen Spitzbuben und -bübinnen werden mittlerweile regelmäßig entlarvt durch TV-Sendungen wie Frontal21, Pro & Contra und vieler anderer, aber nicht zuletzt auch durch die mittlerweile vielen Entscheidungen des EuGHMR.
Dass sich sich bspw. deutsche Jugendämter insgesamt durch Stümperhaftigkeit und Dilettantismus hervorheben, zeigt auch ein Interview mit Marcin Libicki, seinerzeit Vorsitzender des EU-Petitionsausschusses im Europa-Parlament in Brüssel, der den deutschen Jugendämtern vorwirft, sie wenden "brutale Methoden" an.

Freu Dich Väterchen!
Auch Du bist Deutschland.
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Re: der dritte Anlauf

Neuer Beitragvon Heini » Mo 9. Nov 2015, 13:28

Diese Zunft kennt sich in der Tat mit Kaffeesatzleserei oder Glasgoogleguckerei wesentlich besser aus, als mit Gesetzen.
Ich gehe davon aus, dass der dahingehende Vorwurf, den du ihnen machst, nicht gerne gelesen wird. Das wirst du natürlich auch wissen, wie ich vermute. Warum provozierst du sie trotzdem?
Führt Sachlichkeit nicht vielleicht doch weiter oder macht es denen leichter, dir das gSR zu übertragen?
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Re: der dritte Anlauf

Neuer Beitragvon Gerald E. » Mo 9. Nov 2015, 14:58

Heini hat geschrieben:Diese Zunft kennt sich in der Tat mit Kaffeesatzleserei oder Glasgoogleguckerei wesentlich besser aus, als mit Gesetzen.
und mit Voodoo-Zauber und dem allseits bekannten "Knochen-Werfen" ...

Heini hat geschrieben:Führt Sachlichkeit nicht vielleicht doch weiter oder macht es denen leichter, dir das gSR zu übertragen?
Ich kämpfe jetzt seit über 10 Jahren gg Windmühlen, gegen institutionelle Dummheit und Ignoranz und gg mütterliche Skrupellosigkeit.

Wer sich beim Ausspruch der Wahrheit provoziert fühlt, gehört für mich zu den Tieren, die bellen, wenn sie getroffen wurden.
Machen wir uns nichts vor: auch ohne meinen Hinweis auf deren Rechtsfindungspraktiken wird man alles versuchen, mütterliche Vormachtstellung und damit weitergehenden Streit zu erhalten. Einsicht kennt man nicht in diesen Kreisen. Und wem von der Helferindustrie es erlaubt ist, ein pädagogigisches Diplom vor seinen Namen zu stellen, dem können noch so viele kritische TV-Sendungen nicht von der Überzeugung abbringen, sie allein wüssten, was für das Wohl des Kindes richtig oder falsch ist.

Das erlebe ich tagtäglich und leide nicht zuletzt deswegen unter einem permanenten Brechreiz und unter Schlafmangel.
Ich erlaube mir deswegen, diese Kindeswohlverbrechen beim Namen zu nennen.
Der Blick in eine Glaskugel um zu einem schnellen Ergebnis zu kommen ist mittlerweile das harmloseste Übel!
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Re: der dritte Anlauf

Neuer Beitragvon Gerald E. » Mi 23. Dez 2015, 20:11

ich suche nach Worten, die bislang ergangenen Entscheidungen zu kommentieren, ohne mich dem Vorwurf der Beleidigung auszusetzen.
Es gelingt mir einfach nicht.
Den Richtern und Richterinnen in sorgerechtlichen Verfahren kann man aber einen Vorwurf nicht ersparen:
Ihnen ist ganz offensichtlich nichts zu dumm, um Vätern das gemeinsam Sorgerecht vorzuenthalten.

Was man noch im erst kürzlich beendeten Umgangsverfahren dem Familiengericht Tecklenburg um die Ohren gehauen hatte, benutzt das OLG Hamm nun seinerseits, um das gem Sorgerecht zu verhindern. *lach* (eigentlich *wein* - aber wer kümmert sich schon um die Tränen unserer Kinder, die wegen familiengerichtlicher Ignoranz um die Vorteile einer geminsamen Elternschaft betrogen werden).

Das hier rechtshängige Sorgerechtsverfahren werde ich wohl wieder öffentlich machen müssen um ihm wenigstens insoweit einen Sinn zu geben.
;)
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Re: der dritte Anlauf

Neuer Beitragvon Nappo » Do 24. Dez 2015, 02:15

Auf jeden Fall öffentlich machen. Und - wenn die Energie reicht und die notwendigen Beleidigungen in ihrer Formulierung ausgereift und ohne Möglichkeit eines Gegenangriffes gediehen sind - diesen Figuren weiter Arbeit bereiten.

Es muss nämlich auch gezeigt werden, das die scheinbar geltende Gesetzgebung von eben denjenigen Schlingeln die sie propagieren, nur eine Farce ist. So auch die medial viel beschworene Möglichkeit der gemeinsamen Sorge, die nun die Väter haben "dürfen" ....

Erst heute sagte mir ein neuerdings in Trennung lebender Vater: "Naja, und den Umgang kann sie mir ja nicht verwehren. Da gibt es ja ein Gesetz!"

Meinen Lachflash habe ich mir dann innerlich gegönnt und ihn versucht sachlich darauf hin zu weisen, das er sich diese "Gesetze" im Zweifel auf*s Klosett hängen kann.
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Re: der dritte Anlauf

Neuer Beitragvon manupa » Do 24. Dez 2015, 10:02

Jetzt mal eine ganz einfache/dumme Frage. Wenn sich die Mutter und das Gericht ohnehin sträuben ein GSR einzurichten, was glaubt ihr würde sich ändern käme das Gericht dem Antrag auf GSR nach? Glaubt ihr ernsthaft die Kindsmutter käme ihrer Auskunftspflicht nach? Das Gericht müsste sich doch mit Anträgen herum ärgern die einzelne Bereiche abdecken, KiGa, Schule und Arzt etc. So räumt man von vorn herein garnicht erst irgendwelche Streitpunkte ein und lehnt alle Anträge ab. Nicht schön, nicht Kindeswohlgerecht, dafür aber effektiv.

Ich mein, was habe ich denn vom GSR? Die Mutter meines Sohnes bekam erst die alleinige Entscheidungsbefugnis über den KiGa, danach über die Schule und nun muss ich meinen Sohn Sonntags abliefern, weil ich ja eine Krankheit angeben könnte und er somit von der Schule fern bleiben. Die Müttermaffia macht was sie will und wir sitzen da und können nichts tun. Selbst wenn wir das Gesetz auf unserer Seite haben, solange da Richter/innen sitzen und die ganze Helferindustrie sich einen Dreck um das Kindeswohl schert, rennen wir gegen eine Mauer der Ignoranz und hinterlassen nicht mal Beulen oder Kratzer.

Selbst wenn wir uns an die Medien wenden, weil hier das Kindeswohl mit Füßen getreten wird, es interessiert die einfach nicht. Denen sind die Einschaltquoten wichtiger. Wo leben wir eigentlich? In einer von Frauen dominierten Welt. Mann überschlägt sich förmlich um unter die Knute zu kommen und der Frau jeden Wunsch von den Augen abzulesen und wenn man sich trennt, dann sieht man erst was für eine Frau man da als Partnerin hatte. Es gibt GsD Außnahmen, aber die sind verdammt dünn gesäht. Wenn ich daran denke was im Radio gestern kam bei Antenne Bayern, schrecklich. Mann muss sich verbiegen um Frau ein außergewöhnliches Geschenk zu machen, damit diese ihm weiterhin wohlgesonnen bleibt. Ist Frau mies drauf, wird Mann betrogen oder landet zumindest auf dem Sofa. Wer zur Hölle gibt ihr das Recht den Mann, der zumeist der Ernährer der Familie ist und von dessen Geld alles bezahlt wird, aus dem Schlafzimmer auf das Sofa zu verbannen, oder gar aus der Wohnung zu schmeißen bis sie sich eingekriegt oder letztlich getrennt hat?

Also. Welchen Grund haben wir gleich nochmal um unsere Rechte als Vater zu kämpfen? Ähm, ja, da sind ja noch die Kinder, die uns irgendwo brauchen und auch haben sollten. Bei solchen Müttern wird mir wirklich übel. Nur sind wir Väter da allein auf weiter Flur.
manupa
 

Re: der dritte Anlauf

Neuer Beitragvon Heini » Do 24. Dez 2015, 15:56

manupa hat geschrieben:Jetzt mal eine ganz einfache/dumme Frage. Wenn sich die Mutter und das Gericht ohnehin sträuben ein GSR einzurichten, was glaubt ihr würde sich ändern käme das Gericht dem Antrag auf GSR nach?

Gegenfrage:
Warum glaubst du, dass sich Mutter und Gericht so sträuben?

manupa hat geschrieben:Glaubt ihr ernsthaft die Kindsmutter käme ihrer Auskunftspflicht nach? Das Gericht müsste sich doch mit Anträgen herum ärgern die einzelne Bereiche abdecken, KiGa, Schule und Arzt etc. So räumt man von vorn herein garnicht erst irgendwelche Streitpunkte ein und lehnt alle Anträge ab. Nicht schön, nicht Kindeswohlgerecht, dafür aber effektiv.

Besteht ein ZUsammenhang zwischen gemeinsamen Sorgerecht und Auskunftsrecht? Wozu brauchst du ein Auskunftsrecht, wenn du Sorgerechte hast?
Es ist doch auch gerade umgekehrt als wie du schreibst. Die Streitpunkte entstehen doch erst, wenn die Mutter aufgrund ihres alleinigen Sorgerechtes meint, alles alleine machen zu können. Auskünfte über KiGa, Schule und Arzt muss ich als nicht sorgeberechtigter Vater immer wieder einklagen.

manupa hat geschrieben:Ich mein, was habe ich denn vom GSR?

Frag das mal die Mutter!
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